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Schuldspruch trotz Leine und Warnung

Wird ein Mensch von einem Hund gebissen, muss dafür der Besitzer des Hundes haften. War der Hund durch Beißvorfälle schon einmal auffällig gewesen, so bleibt diese Haftung auch bestehen, wenn der Hund angeleihnt war und vor der Gefährlichkeit des Hundes gewarnt wurde.

Durch das Landgericht Coburg (Az. 11 O 660/07) wurde eine Hundehalterin zur Zahlung von 1.500,- EUR Schmerzensgeld verurteilt, weil Ihr Hund einen achtjährigen Jungen gebissen hatte. An dem Urteil änderte auch nicht die Tatsache, dass die Hundehalterin den Jungen zuvor vor ihren Hund gewarnt hatte und der Junge sich trotz dieser Warnung dem Hund heimlich näherte.

Das Gericht sah aber eine Mitschuld des Geschädigten und wies deshalb eine Schmerzensgeldforderung der Klägerin von 12.500,- EUR als nicht angemessen ab.
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Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt...

...UND (ich betone UND) diese auch nicht leiden könnt! Ihr habt ja so Recht!

Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk?

Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund-, Mischlings-, Doggen- oder Mopsbesitzer. Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde.

Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!

Es tut mir so leid!

Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen Fehlern gelernt habe:

1. Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe Fahrradfahrer, diesen benutzen möchtet. Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn eine kleine Kurve um mich und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch!

2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das. Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer.

3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten. Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kottüten bei sich tragen.

4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt Abwechslung auf den Speiseplan!

5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu. Mein Hund, der dankenswerter Weise ja TEILWEISE ohne Leine laufen darf (Danke, Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll!

6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir Hundebesitzer können unserem Hund ja auch einfach auf einem Laufband im Wohnzimmer Bewegung verschaffen!

7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am Wegesrand ins Platz lege, damit eine Gruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen. Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

Liebe Mitmenschen, ich bilde meinen Hund aus und bringe ihm Gehorsam bei, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde-Mögender-Mensch nähert.

Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr
ihn streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher! Danke!
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BULLDOG - Der natürliche Duft für den Mann

Dies ist kein Scherz! Die Idee der Bulldog-Plegeserie ist entstanden, nachdem einige clevere Männer erfolglos versucht hatten, die Unmenge an künstlich hergestellten chemischen Produkten in ihren Badezimmern zu reduzieren. Es gab einfach keine Alternativen. Als ein Pionier auf dem Gebiet der Naturkosmetik stellt Bulldog hautfreundliche Pflegeprodukte her und verzichtet dabei auf künstliche Zusatzstoffe wie Parabene und Natriumlaurethsulfat sowie synthetische Farb- und Duftstoffe. Alle Pflegeprodukte von Bulldog sind reich an ätherischen Ölen und anderen verblüffenden natürlichen Wirkstoffen undführen zu hervorragenden Ergebnissen.

BULLDOG ist die führende natürliche Hautpflegemarke für Männer! Seit Oktober 2011 gibt es sie nun auch in Deutschland zu kaufen und wird vorerst in über 2900 REWE Filialen angeboten.

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Silvesterstress

Silvester ist der Tag, an dem wir Deutschen es mal wieder so richtig krachen lassen. Aber es ist auch der Tag, an dem sich viele Hunde und Katzen ängstlich unter Sofa verkriechen. Da Tiere ein bedeutend empfindlicheres Gehör haben, als wir Menschen, beuten explodierende Raketen und Böller echter Stress für sie.


Hier ein
paar Tipps für uns Tierhalter:

1. Der Tierhalter selbst darf keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen! Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier in seiner Angst nicht bestärken.

2. Damit möglichst wenige Geräusche und Lichtblitze von außen ins Innere dringen, sollten Fenster, Türen und Rollläden geschlossen halten werden.

3. Wenn möglich sollte sich eine vertraute Person im Raum bei dem Tier aufhalten.

4. Auf gar keinen Fall dem Tier die Ohren verstopfen, das regt es nur noch mehr auf.

5. Es gibt angstlösende Medikamente beim Tierarzt, welche unmittelbar helfen. Leichte Beruhigungsmittel wie Baldrian reichen meist nicht aus. Viel Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten.

6. Ängstliche Hunde sollten an den Tagen rund um das Silvesterfeuerwerk ausschließlich an der Leine geführt werden, da zu dieser Zeit immer wieder Knaller gezündet werden.



Quelle: Tasso-Newsletter
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VDH erkennt den Continental Bulldog an

Imelda Angehrn hat heute dem CBCD e. V. gegenüber telefonisch bestättigt, dass der VDH den Continental Bulldog zum 01.01.2015 als Rasse anerkennt. VDH-Ausstellungen werden ab dem 01.07.2015 besucht werden dürfen. Es ging diesbezüglich am 3. Dezember 2014 ein offizielles Schreiben des VDH an die SKG.

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Neue Nationale Rasse: Continental Bulldog

Der VDH-Vorstand hat beschlossen zum 1.1.2015 die Rasse Continental Bulldog national für Deutschland anzuerkennen. Die Veröffentlichung des gültigen Standards für Deutschland erfolgt in Kürze. Anlässlich der VDH-Europasieger-Ausstellung im Mai 2015 findet die erste Phänotypisierung und Gesundheitsüberprüfung zur Registrierung für Continental Bulldogs statt. Im Anschluss an diese Veranstaltung werden die Zuchtvoraussetzungen für die Rasse Continental Bulldog im VDH festgelegt und Verträge mit interessierten Züchtern geschlossen. Ein Ausstellen von Continental Bulldogs auf VDH-geschützten Ausstellungen ist ab dem 1.7.2015 möglich.

 

Quelle: VDH

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Neue Regelungen für Reisen mit Hunden innerhalb der EU

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert, dass pro Person im Reiseverkehr höchstens fünf Heimtiere (Hunde, Katzen, Frettchen) mitgeführt werden dürfen. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln.

 

Aufgrund der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 sowie der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013, die ab 29. Dezember 2014 gelten, muss für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, grundsätzlich ein Heimtierausweis nach einheitlichem Muster mitgeführt werden.  Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend. Die EU-Heimtierausweise können von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt werden. Er benötigt hierfür allerdings eine Ermächtigung der nach Landesrecht zuständigen Behörden. 

 

Optisch unterscheidet sich der neue EU-Heimtierausweis nicht von seinem Vorgänger, inhaltlich müssen jedoch einige Angaben zusätzlich gemacht werden: Der Tierhalter muss seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem unterschrieben sein. Um Missbrauch zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Identität des Tieres gelegt: Sowohl die Seite mit dem Chip-Nummer-Aufkleber, als auch die Seite, die Aufkleber zu der verabreichten Tollwutimpfung enthält, werden mit einer selbstklebenden Laminierung versiegelt. Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die Ausweisnummer, die Chip-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei Jahre aufbewahren. Alte Heimtierausweise behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.

 

Die Höchstzahl von fünf Heimtieren darf überschritten werden, wenn die Tiere zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen verbracht werden (kein Besitzerwechsel). Diese Tiere müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass die Tiere für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind.

 

Impfschutz gegen Tollwut

 

Neben Angaben zu dem Tier und seinem Besitzer muss der Heimtierausweis den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Da für die Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes eine Zeitspanne von 21 Tagen erforderlich ist, bedeutet dies im Falle einer Erstimpfung, dass diese mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgen muss. Wird eine Wiederholungsimpfung erst nach Ablauf der Gültigkeitsdauer der letzten Impfung verabreicht, so entspricht diese Impfung einer Erstimpfung (Gültigkeitsdauer der Impfung ist im Pass vermerkt).

 

Verbot der Ein- und Durchreise mit Welpen unter 15 Wochen

 

Auch Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen bzw. Deutschland im Transit passieren. Da die Tollwut-Erstimpfung frühestens im Alter von 12 Wochen durchgeführt werden darf und es danach weitere 21 Tage bis zur Ausbildung eines wirksamen Impfschutzes dauert, können Welpen frühestens im Alter von 15 Wochen ein- bzw. durchreisen.

 

Diese Verordnung untersagt es auch Privatpersonen, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen. Zwischen der Tollwutimpfung und der Einfuhr der Hunde müssen mindestens drei Wochen liegen. Dies soll auch illegalen Welpenhändlern erschweren, Jungtiere einzuführen. Denn meistens geben diese vor, Privatpersonen zu sein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die Tollwutimpfung zu umgehen.

 

Quellen:

 

bmel.de

tasso.net

Manche Hunde brauchen mehr Abstand

Wenn Sie einen Hund sehen, der ein gelbes Band an der Leine, oder ein gelbes Halstuch trägt – bitte gewähren Sie diesem Hund und seinem/r Besitzer/in mehr Abstand. Bitte wahren Sie zu diesem Hund und seinem/r Besitzer/in Distanz. Die gelbe Markierung bedeutet, dass dieser Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen wünscht, oder gar verträgt. Wie groß dieser Abstand sein sollte, unterscheidet sich natürlich von Hund zu Hund und sollte jeweils mit dem/der Besitzer/in geklärt werden. 

 

Warum brauchen manche Hunde mehr Abstand? 

 

- Der Hund kann krank sein, u. a. auch ansteckend.

- Der Hund kann in der Ausbildung sein, z. B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training.

- Der Hund kann sich in der Reha befinden, oder einfach alt sein.

- Der Hund kann ein Hund aus dem Tierschutz sein und hat vor seiner Umgebung noch Angst.

- Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde – egal wie freundliche – Hunde nicht einfach so begrüßen.

- Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

 

Es gibt eine Menge Gründe, warum ein Hund mehr Abstand brauchen kann. Bitte zeigen Sie diesen Hunden Ihren Respekt, indem Sie ihnen einen größeren Abstand gewähren oder ihnen Zeit zum zurückziehen geben. Die gelbe Markierung am Hund heißt schlicht und einfach ”Mein Hund braucht etwas mehr Abstand als andere” Danke! Die Besitzer/innen von ”gelben” Hunden schätzen Ihre Hilfe und Ihren Respekt.

 

http://www.gulahund.de/

http://gulahund.se/deutsch/

Unser A-Wurf ist da

Am 12. Oktober 2015 fiel im Hause 2Dogs der A-Wurf. Gerda brachte in der Zeit von 5 Uhr morgens bis 9:10 Uhr vormittags, fünf Mädels und einen Jungen zur Welt.